Hl. Barbara


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Barbara lebte am Ende des dritten Jahrhunderts in Nikomedia in der Türkei. Der Legende nach war sie eine sehr schöne und intelligente junge Frau, die sich trotz des Befehles ihres heidnischen Vaters weigerte, ihren Glauben und ihre jungfräuliche Hingabe an Gott aufzugeben. Dafür sperrte er sie in einen Turm und lieferte sie schließlich dem römischen Statthalter aus, der sie auf mehrere Arten foltern ließ. Am Ende wurde sie von ihrem eigenen Vater enthauptet und starb den Märtyrertod. Dieser wurde daraufhin von einem Blitz getroffen und verbrannte.

Ihr Verhalten gilt als Symbol der Wehr- und Standhaftigkeit im Glauben, daher kommt auch die Darstellung mit ihrem Attribut, dem Turm. Ein weiteres Attribut der heiligen Barbara ist die Fackel oder die Laterne: man erbittet von ihr Schutz vor plötzlich auftretenden Schrecknissen, wie Blitz, Donner und Feuer. Aus diesem Grund ist sie auch Schutzheilige der Feuerwehr sowie weiterer Berufe, die den Gefahren des Feuers ausgesetzt sind. Die heilige Barbara zählt zu den vierzehn Nothelfern.

Am Barbaratag werden traditionell Zweige von Kirschbäumen abgeschnitten und ins Wasser gestellt. Wenn diese am Weihnachtsfest aufblühen, dann wird dies als gutes Zeichen für die Zukunft gewertet. Die Tradition entstand dadurch, dass laut Geschichte Barbara in ihrer Gefängniszelle Trost darin fand einen verdorrten Kirschbaumzweig mit Wasser zum Erblühen zu bringen und dann sagte: „Du schienst tot, aber bist aufgeblüht zu schönem Leben. So wird es auch mit meinem Tod sein. Ich werde zu neuem, ewigem Leben aufblühen.“

Attribute: Turm, Fackel oder Laterne, Märtyrerpalme

Patronin: der Türme und Festungsbauten, Architekten, Maurer, Bauarbeiter, Glöckner, Glockengießer, Feuerwehr, Feuerwerker, Schmiede, Sprengmeister

Gedenktag: 4. Dezember